Der „Positive Leadership“ Ansatz basiert auf den Erkenntnissen der so genannten Positiven Psychologie. Die Positive Psychologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Positive im menschlichen Dasein zu mehren und durch Instrumente systematisch zu stärken. Die negativen Dinge des Lebens sollen dabei nicht negiert werden, es soll aber bewusst eine andere, positive Sichtweise auf die Dinge des Lebens geschaffen werden.

Unter „Positive Leadership“ verstehen wir einen positiven Führungsstil, der die Mitarbeiter ermächtigt, sich persönlich einzubringen und weiterzuentwickeln. Dazu braucht es eine Atmosphäre im Unternehmen, in der Mitarbeiter ihre Stärken systematisch erfassen, einbringen und entwickeln können, in der sie möglichst oft die eigenen Grenzen überwinden und in der mit Geschick und Begeisterung gemeinsam eine (Unternehmens-)Vision verfolgt wird.

Darüber hinaus ist die Beteiligung – materiell und immateriell – der Mitarbeiter wichtig, sowie ein hohes Maß an Entscheidungsfreiheit. Dann kommt es zur Identifikation, zum Spaß an der Höchstleistung und somit auch zum Unternehmenserfolg.

Der Positive Leadership Ansatz besteht aus folgenden vier Elementen:

  1. Zur Steigerung des Engagements verwenden wir den Flow Ansatz von M. Csikszentmihalyi zur Erzielung einer Balance zwischen Fähigkeiten und Anforderungen, sowie das von uns entwickelte Messinstrument Positive Challenge Indidicator (PCI).
  2. Zur Talententwicklung nutzen wir den Ansatz der Stärkenorientierung von M. Seligman mit dem Instrument des Clifton StrengthsFinders, sowie das von uns entwickelte Positive Strengths Coaching (PSC).
  3. Zur Entwicklung motivierender Vision verwenden wir den Built to Last Ansatz von J. Collins und J. Porras, sowie das von uns entwickelte Messinstrument Positive Vision Indicator (PVI).
  4. Zur Teamentwicklung nutzen wir den von R. Blake und J. Mouton entwickelten Grid Ansatz.